Epidermis - Funktion & Aufbau

Die Epidermis ist die oberste Schicht unserer Haut. Sie besteht aus verhornten Hautzellen, die nach und nach abgeschilfert werden. Die Epidermis durchläuft also einen kontinuierlichen Erneuerungsprozess.

Zusammenfassung:

Epidermis Aufbau

Unsere Haut lässt sich von innen nach außen in die 3 Schichten Subcutis, Dermis und Epidermis einteilen. Darüber hinaus gibt es noch mehrere Epidermis-Schichten. Anhand der Wanderung ihrer Zellen kann der Aufbau der Epidermis veranschaulicht werden: Die unterste Schicht der Epidermis, die sogenannte Basalzellschicht, besteht aus Stammzellen, die sich teilen, neue Zellen bilden und somit die Erneuerung der Epidermis gewährleisten. Die neu entstandenen Zellen wandern anschließend immer weiter nach oben und durchlaufen dabei einen Reifungsprozess. An die Basalzellschicht schließt sich die Stachelzellschicht an. Hier beginnen die Hautzellen den Prozess der Verhornung, indem sie sogenanntes Keratohyalin produzieren. In der nächsten Schicht bilden sich aus dem Keratohyalin winzige Körner, was der Schicht ihren Namen verleiht: es handelt sich um die Körnerschicht. An den Hand- und Fußinnenflächen, die einer starken mechanischen Belastung ausgesetzt und daher stärker verhornt sind, folgt auf die Körnerschicht die Glanzschicht. In der Glanzschicht ist die Verhornung der Zellen fast vollständig abgeschlossen. An anderen Körperregionen mit weniger stark verhornter Hautist die Glanzschicht kaum ausgebildet. Die oberste Schicht der Epidermis, die Hornschicht, ist dagegen überall vorhanden. Hier haben sich die Hautzellen in Hornzellen umgewandelt, die fast ausschließlich aus Keratin bestehen. Keratin stärkt die Hautschutzbarriere, indem es z.B. die Verdunstung von Wasser verhindert.

In der Epidermis befinden sich keine Blutgefäße. Deshalb muss die Ernährung der Epidermis-Zellen über Diffusion, also den passiven Transport von Stoffen, erfolgen. Je weiter oberflächlich die Zellen sind, desto weiter sind sie von den Blutgefäßen entfernt und desto schwieriger ist die Versorgung mit Nährstoffen. Deshalb lösen sich die Zellorganellen, z.B. der Zellkern, im Laufe der Verhornung langsam auf. In Hornzellen fehlen die Zellorganellen schließlich komplett.

Epidermis Funktion

Als oberste Hautschicht bildet die Epidermis die äußere Hülle unseres Körpers und grenzt ihn von der Umgebung ab. Die wichtigste Epidermis-Funktion ist also der Schutz des Körpers vor schädlichen Umwelteinflüssen wie z.B. Krankheitserregern, Kälte, Hitze und UV-Strahlung. Der Schutz vor UV-bedingten Schäden wird durch das Hautpigment Melanin gewährleistet, das in die Hornzellen eingelagert ist. Melanin absorbiert die eintreffende UV-Strahlung und schirmt so die tiefer liegenden Zellen von der Strahlung ab. Da es sich bei Melanin um einen rötlichen bis braun-schwarzen Farbstoff handelt, bestimmt die Menge an Melanin in der Haut über die Hautfarbe. Als Barriere gegen Bakterien und andere Krankheitserreger dient der dicht gepackte Zellverband der Epidermis. Doch die Hautschutzbarriere verhindert nicht nur das Eindringen von schädlichen Substanzen, sondern auch den Verlust von Wasser und Wärme.

Gut zu wissen: Der natürliche Alterungsprozess, Stress und äußere Einflüsse können die natürliche Hautschutzbarriere schwächen. Die Haut verliert an Feuchtigkeit und trocknet aus. Damit die Hautschutzbarriere intakt und die Haut gesund und geschmeidig bleibt, ist eine regelmäßige Hautpflege wichtig, die die Haut in der Tiefe mit Feuchtigkeit versorgt und dort den Regenerationsprozess der Epidermis unterstützt.

Eine weitere Funktion der Epidermis ist die Anpassung an mechanische Beanspruchungen der Haut. Sie ist in der Lage, die Dicke der Hornhaut in Abhängigkeit von den äußeren Anforderungen zu verändern. So ist beispielsweise die Epidermis an den Fußsohlen und Handflächen deutlich dicker als an anderen Stellen, da die Haut hier bei alltäglichen Tätigkeiten einer hohen Belastung ausgesetzt ist. Wenn man eine längere Zeit viel barfuß läuft, wird die Hornhaut an den Füßen noch dicker. Genauso verhält es sich mit der Hornhaut an den Fingerkuppen bei Gitarrenspielern. Durch die stärkere Verhornung wird die Haut robuster und weniger anfällig für mechanische Verletzungen.

Bepanthol® DERMA Produkte zur Unterstützung Ihrer Haut

Die Bepanthol® DERMA Produkte zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht nur die oberste Schicht der Epidermis mit Feuchtigkeit versorgen, sondern auch die tieferen Schichten erreichen und dort den Regenerationsprozess der Epidermis unterstützen. Sie setzen also an den Ursachen trockener Haut an und sorgen so mit dem Ansatz „von innen nach außen“ nachhaltig für eine glatte, geschmeidige Haut.

Die Bepanthol® DERMA Regenerierende Körperlotion eignet sich beispielsweise für sehr trockene und empfindliche Haut. Die Haut wird optimal gepflegt und nicht mit Duftstoffen belastet.

Bei trockenen und strapazierten Händen empfehlen wir den Bepanthol® DERMA Regenerierender Handbalsam. Mit dem Inhaltsstoff Dexpanthenol stärkt er die Hautschutzbarriere, die an den Händen besonders robust sein sollte.

Die Bepanthol® DERMA Regenerierende Gesichtscreme beruhigt die empfindliche Epidermis im Gesicht und lindert Spannungsgefühle. Bei täglicher Anwendung schützt sie die Gesichtshaut vor dem Austrocknen und hält sie weich und geschmeidig.

Auch die Lippen brauchen oft eine sorgfältige Pflege. Hier geht die Epidermis in die Mundschleimhaut über, enthält weniger Talg und hat nur eine dünne Hornschicht. Zur routinemäßigen Pflege der sensiblen Lippenhaut eignet sich z.B. der Bepanthol® Pflegende Lipstick. Er unterstützt den Wiederaufbau der Hautschutzbarriere und bietet zusätzlich Schutz gegen UV-Strahlung (LSF 30).