Ursachen für trockene Haut

Trockene Haut – die Ursachen sind vielfältig

Wenn die Haut spannt, juckt oder Rötungen aufweist, ist sie zu trocken. Hinter einem hohen Feuchtigkeitsverlust der Haut können sowohl innere als auch äußere Faktoren stecken. In den meisten Fällen ist es eine Kombination solcher Faktoren, die zur Austrocknung der Haut führen.

 

Trockene Haut: genetisch oder hormonell bedingte Ursachen

Einige Menschen haben schon seit der Kindheit trockene Haut. Andere leiden mit zunehmendem Alter unter einem schuppigen und rissigen Hautbild. Zu den sogenannten endogenen Faktoren für trockene Haut zählen:

  • Genetische Veranlagung,
  • Alter (Hautalterung),
  • Hormonelle Einflüsse (Wechseljahre, Schwangerschaft),
  • Krankheiten wie Neurodermitis, Psoriasis, Diabetes mellitus, Leber-, Gallen- und Nierenerkrankungen.

 

Trockene Haut: Ursachen, die durch äußere Einflüsse bedingt sind

Äußere Einflüsse können die Entstehung von trockener Haut begünstigen. Wenn Sie die exogenen Faktoren kennen, die zum Feuchtigkeitsverlust der Haut führen können, können Sie rechtzeitig gegensteuern. Zu den wichtigsten äußeren Einflüssen gehören:

  • Umwelteinflüsse (z. B. Kälte, trockene Luft durch überheizte Räume oder Klimaanlagen, zu häufiges Sonnenbaden),
  • Zu häufiges Baden oder Duschen und die übermäßige Verwendung von Seifen oder Duschgels,
  • Stress und ungesunde Ernährung,
  • Berufsspezifische Belastungen (z. B. Bau- und Industriegewerbe, Friseur- und Bäckerhandwerk),
  • Medikamente und therapeutische Maßnahmen (z. B. Diuretika, Cholesterolsenker, Langzeittherapie mit Cortison, Strahlentherapie).

 

Trockene Haut im Winter

Viele Menschen leiden besonders in der kalten Jahreszeit unter trockener Haut: Trockene Hände, rissige Lippen und raue Füße sind neben einer feuchtigkeitsarmen Gesichtshaut die häufigsten Problemzonen. Die Hauptursache für die Entstehung trockener Haut im Winter ist die geringe Luftfeuchtigkeit, draußen und in den überheizten Wohnungen und Büros.

Ausgleichen lässt sich der Feuchtigkeitsverlust durch die trockene Winterluft mit besonders viel Pflege und Aufmerksamkeit, und das ist dringend nötig: Denn ist die Haut zu trocken, kann sie ihre natürliche Schutzfunktion nicht mehr erfüllen. Für Krankheitserreger und Schadstoffe wird es leichter, in die Haut einzudringen. Neben einer adäquaten Hautpflege, z. B. mit einem Produkt, das den Inhaltsstoff Dexpanthenol enthält, das den Mangel an Lipiden und Feuchthaltefaktoren ausgleicht, können auch einfache Hausmittel bei trockenen Händen und trockenen Füßen helfen. Dazu gehören z. B.

  • das Eincremen mit Kokos- oder Olivenöl,
  • ein Peeling aus grobem Salz und Zitronensaft oder
  • eine Maske aus weichen Bananen.

 

Trockene Haut – Krankheit als Ursache

Trockene Haut kann ein Symptom für eine ernst zu nehmende Erkrankung sein, wie z. B. Neurodermitis, Leber-, Gallen- und Nierenkrankheiten oder Diabetes. Trockene Haut tritt beispielsweise bei 40 % aller Diabetiker auf, lässt sich aber mit der richtigen Pflege gut in den Griff bekommen.

In einigen Fällen ist sehr trockene Haut auch ein Hinweis auf eine Hauterkrankung wie Neurodermitis oder Psoriasis (Schuppenflechte). In diesen Fällen benötigt Ihre äußere Schutzhülle eine medizinische Hautpflege, die ihre Regeneration von innen heraus unterstützt. Schädliche Umwelteinflüsse wie zu trockene Luft, häufiges Waschen oder Sonnenbaden sollten Sie dann vermeiden, da diese Faktoren Ihre ohnehin empfindliche Haut noch zusätzlich belasten.

 

Schlechte Haut durch Stress und falsche Ernährung

Auch dauerhafte psychische Belastungen sind ein Auslöser für trockene Haut. Ursachen können Depressionen, dauerhafter Stress, Ängste oder andere seelische Überforderungen sein. Um das Problem in den Griff zu bekommen, sollten Sie Ihre Haut nicht nur intensiv pflegen, sondern auch dafür sorgen, dass Stressfaktoren reduziert werden bzw. Hilfe bei einem Facharzt suchen. Eine falsche Ernährung und eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr können das Hautbild noch zusätzlich verschlechtern. Wer zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, begünstigt die Entstehung trockener Haut.