Hautkrankheiten

Hautkrankheiten als Ursache für trockene Haut

Unser größtes Organ – die Haut – ist täglich vielen Belastungen ausgesetzt: Von außen aber auch von innen wird das empfindliche Gleichgewicht auf der Hautoberfläche beeinflusst. Hautkrankheiten wie Entzündungen oder Allergien, aber auch Veränderungen der Hautstruktur aufgrund von Stoffwechselkrankheiten oder Autoimmunerkrankungen lassen sich von trockener Haut teilweise nur schwer abgrenzen. So ist trockene Haut anfälliger für Hauterkrankungen, kann aber zugleich auch ein Hinweis auf bestehende Hautkrankheiten oder Stoffwechselprobleme sein.

 

Schutz nach außen – gesunde Haut hat viele Funktionen

Unsere Haut hat wichtige Schutzfunktionen, wie unter anderen den Schutz vor Hitze, Kälte, Strahlung oder dem Eindringen von Mikroorganismen. Zum Schutz vor Mikroorganismen produzieren Talgdrüsen körpereigene Lipide, die gemeinsam mit den Feuchthaltefaktoren aus dem Schweiß eine zuverlässige Schutzschicht bilden. Dank ihres sauren pH-Werts überleben nur nützliche Bakterien, während schädliche Keime gar nicht erst eindringen können. Leider ist das Gleichgewicht empfindlich, und viele (innere oder äußere) Faktoren können zur Beeinträchtigung der Hautschutzfunktionen führen.

 

Trockene Haut manchmal begründet in Vorerkrankungen

Häufig sind Faktoren wie Veranlagung, trockene Heizungsluft oder falsche Pflege die Ursachen für eine trockene Haut. Allerdings kann auch mehr hinter den typischen Symptomen einer trockenen Haut stecken: Schuppenbildung, Juckreiz, Rötungen und kleinste Risse können auch auf verschiedene Hautkrankheiten hindeuten. Manchmal ist aber auch erst die trockene Haut da und bildet mit ihrer geschwächten Schutzschicht die Grundlage für Hauterkrankungen.

 

Hautkrankheiten im Gesicht – gezielte Pflege bei Rosacea

Die Gesichtshaut ist jeden Tag besonderen Belastungen ausgesetzt. Trockene Haut im Gesicht ist vor allem im Winter ein häufiges Problem. Allerdings können Anzeichen einer trockenen Haut auch auf eine Hauterkrankung hindeuten, die Rosacea oder Kupferrose genannt wird. Typisch sind Rötungen und Entzündungen im Bereich der Wangen und der Nase. Die richtige Pflege und Behandlung hängt von der Schwere der Erkrankung ab.

 

Entzündliche Hauterkrankungen bei trockener Haut: Schuppenflechte und Neurodermitis

In enger Verbindung zur trockenen Haut stehen vor allem zwei Hautkrankheiten: die Neurodermitis und die Schuppenflechte. In ihren Anfängen erscheinen beide Hauterkrankungen in Form trockener Haut, reagieren oft aber nur unzureichend auf die passende Pflege. Da im Fall der Neurodermitis besonders oft Kinder betroffen sind, sollten Eltern, deren Nachwuchs sehr trockene Babyhaut hat, ärztlichen Rat suchen. Die Schuppenflechte – Psoriasis – und eine seltenere Verhornungsstörung – die Fischschuppenkrankheit, Ichthyosis, entwickeln sich häufig im jungen Erwachsenenalter.

 

Trockene Haut als Symptom – Stoffwechselerkrankungen als Ursache

Als Ursache für trockene Haut kommen außerdem verschiedene Grunderkrankungen infrage, die sich ebenfalls in Hautveränderungen und Hautkrankheiten äußern können. Zu diesen Grunderkrankungen zählen vor allem Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion und chronische Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa. Wiederkehrende Hauterkrankungen wie z. B. Pilzinfektionen, die auf Basis einer trockenen Haut entstehen können, sind deshalb immer auch als möglicher Hinweis auf ein unerkanntes, tieferliegendes Problem zu sehen. Auch Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten können sich in Form von Hauterkrankungen in Kombination mit trockener Haut zeigen.

 

Trockene Haut: Ursache oder Symptom von Hautkrankheiten

Eine gereizte, trockene Haut bietet weit weniger Schutz vor äußeren Einflüssen und Keimen aller Art als eine intakte Hautbarriere. Deshalb kann sich auf Basis der trockenen Haut leichter eine entzündliche Hauterkrankung oder auch eine Hautinfektion entwickeln. Demgegenüber kann die Haut aber auch auf eine bereits vorhandene Störung im Körper reagieren und kann somit ein Warnsignal ein, das oft schon dann auftritt, wenn die Erkrankung sonst noch nicht direkt zu erkennen ist.

 

Bepanthol® Körperlotion Plus: zur optimalen Pflege verschiedener Formen von Hauttrockenheit

Aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der nachweislich regenerierenden Eigenschaften ist Bepanthol® Körperlotion Plus ideal zur Pflege trockener, empfindlicher und zu Juckreiz neigender Haut geeignet. Sie kann auch therapiebegleitend bei Krankheiten wie Neurodermitis oder Diabetes verwendet werden. Bepanthol® Körperlotion Plus stabilisiert die Hautschutzbarriere, gleicht den Feuchtigkeitsmangel bei trockener Haut wieder aus und bietet zugleich wirksamen Schutz vor Feuchtigkeitsverlust. Die Körperlotion hinterlässt auf der Haut ein angenehmes, leichtes Gefühl und gibt ihr ein fühlbar glattes Aussehen zurück.