Lexikon

Wissen und Information - Service von Bayer HealthCare

Auf unseren Seiten finden Sie eine Fülle an Informationen, nützlichen Tipps und Anregungen. Vielleicht möchten Sie sich über das ein oder andere Thema noch näher informieren oder Sie möchten wissen, was ein bestimmter medizinischer Begriff genau bedeutet. Hier haben Sie die Möglichkeit, Fachbegriffe und Themen nachzuschlagen und sich umfassend zu informieren.

Adrogenetische Alopezie


Die häufigste Form der Haarlosigkeit (Alopezie) bei Frauen ist die erblich hormonell-bedingte, androgenetische Alopezie. Eine Überempfindlichkeit gegen die männlichen Sexualhormone, die auch im weiblichen Körper vorkommen, führt zu einem frühzeitigen Ende der Wachstumsphase der Haare. Dadurch kann sich die Haarwurzel nicht optimal ausbilden und bringt nur noch dünne, kurze und farblose Haare hervor. Die sichtbar betroffenen Regionen der Kopfhaut sind meist nicht wirklich kahl. Die dünnen, durchscheinenden Haare sind nur kaum zu erkennen. Die Veränderung der Haarwurzel ist reversibel. Auch hier kann eine optimale Nährstoffversorgung unterstützend auf die Haarwurzeln einwirken.

Alkaliseifenfrei


Der ph-Wert des Säureschutzmantels der gesunden Haut liegt je nach Hautstelle mit 4 bis 6,5 im schwach sauren Bereich. Daher treten beim Waschen mit alkalischer (basischer) Seife Störungen dieses Säureschutzmantels auf, die eine gesunde Haut nach einiger Zeit jedoch wieder zu neutralisieren vermag. Im Gegensatz hierzu ist bei Neurodermitikern oder Personen mit anderen Ekzemformen diese Neutralisierungsfähigkeit herabgesetzt. Hier ist es ratsam, auf alkaliseifenfreie Reinigungsmittel (sog. Syndets), die den natürlichen pH-Wert der Haut berücksichtigen, auszuweichen.

Allergie


Überempfindlichkeitsreaktion des Körpers, die sich häufig in Form von Hautveränderungen (wie Rötung, Schwellung, Juckreiz, Pusteln), Schleimhautschwellungen, Augenreizungen, Atemwegsbeschwerden oder im seltensten, aber schlimmsten Fall in Form eines Schocks äußern kann.

All-rac.-Tocopherol


Andere chemische Bezeichnung für synthetisches Vitamin E (= D,L-alpha-Tocopherol)

Alopezie


Zustand der Haarlosigkeit bzw. Kahlheit aufgrund verstärkten Haarausfalles. Die Haarlosigkeit kann sich auf einzelne Bereiche des Kopfes beschränken, man spricht dann häufig von kreisförmigem Haarausfall. Bei Frauen ist der Haarausfall eher diffus, d.h. über die gesamte Kopfhautregion verteilt. Meist ist jedoch hauptsächlich die Scheitelregion betroffen. Geheimratsecken wie beim Mann werden in der Regel nicht sichtbar.

Alzheimer


Die Alzheimer Krankheit, auch Morbus Alzheimer genannt, ist eine krankhafte Veränderung des Gehirngewebes, dessen Ursache bisher nicht eindeutig geklärt ist. Als Auslöser werden unter anderem erbliche Veranlagung oder auch Stoffwechselstörungen diskutiert. Die Krankheit äußert sich mit einer fortschreitenden extrem starken Vergesslichkeit, Unruhe und Orientierungsstörungen.

Antibiotika


Sammelbegriff für Arzneimittel, die Krankheitserreger, in erster Linie Bakterien, in ihrem Wachstum hemmen oder diese abtöten und somit den Körper unterstützen, eine Infektionskrankheit zu bewältigen.

Antioxidantien


Antioxidantien sind die Gegenspieler der freien Radikale und verhindern, dass Substanzen oder auch Zellbestandteile von freien Radikalen angegriffen und oxidiert werden. Sie fangen freie Radikale ab, reagieren chemisch mit Ihnen und machen sie somit unschädlich. Aus diesem Grund werden sie häufig auch als Radikalfänger bezeichnet. Wichtige Antioxidantien sind Vitamin C, Vitamin E oder die Carotinoide. Als Antioxidantien reagieren Sie bevorzugt mit freien Radikalen und schützen somit die Zellen im Körper.

Apothekenpflichtiges Arzneimittel


Arzneimittel, die nur in der Apotheke angeboten und verkauft werden dürfen.

Arterien


Arterien sind Blutgefäße, die das sauerstoffreiche, frische Blut vom Herzen in den Körper transportieren. Sie versorgen den Körper vor allem mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Arterienverkalkung


Arterienverkalkung, auch Arteriosklerose genannt, ist eine Veränderung der Blutgefäße. Sie entsteht meist über viele Jahre und verläuft zunächst unerkannt . Die Gefäßwände verkalken, verlieren ihre Elastizität und der Gefäßdurchmesser verengt sich zunehmend. Die Folge: Das Blut kann nicht mehr ungehindert fließen.

Arteriosklerose


Arteriosklerose ist der medizinische Sammelbegriff für Erkrankungen, bei denen sich die Wände der Blutbahnen (Arterien) langs am verengen, was im weiteren Verlauf auch zum völligen Gefäßverschluss führen kann. Ursache hierfür sind Ablagerungen an den Innenwänden der Arterien. Diese Ablagerungen, auch arteriosklerotische Plaques genannt, bestehen in erster Linie aus Blutfetten, Kalk und Zelltrümmern. Als Folge werden die Gefäße brüchtig und erstarren. Als Ursache werden komplexe Stoffwechselstörungen diskutiert, bei denen die Blutfette, speziell die LDL-Cholesterinspiegel im Blut erhöht sind. Es kommt zur Behinderung des Blutflusses, sodaß die Organe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden können. Schlechte Durchblutung speziell der Haut kann zur Austrocknung, zu Entzündungen und zu Wundheilungsstörungen führen.

arteriosklerotische Plaques


Gelenkerkrankungen, die aufgrund von Abnutzungserscheinungen und Überbeanspruchung der Gelenke, durch Alterung, Stoffwechselveränderungen, rheumatische Gelenkleiden, nach Verletzungen oder durch Fehlstellung von Gelenken auftreten können. Charakteristisch ist dabei ein Abschliff von Knochen- oder Knorpelsubstanz, was zu schmerzhaften entzündlichen Folgeerscheinungen und Steifigkeit der Gelenke führt.

Ascorbinsäure


siehe Vitamin C

Autogenes Training


Entspannungsverfahren aus der Psychotherapie, bei dem der Patient, zunächst unter Anleitung, durch autosuggestive Vorstellungen (Wärme- und Schwereerlebnis) zur Selbstentspannung gelangen soll

BE


Abkürzung für Broteinheiten

Beipackzettel


Gebrauchsinformation, die wichtige Hinweise zur richtigen Anwendung eines Arzneimittels gibt bzw. Vorsichtsmaßnahmen, die zu beachten sind, beschreibt.

Beriberi


Vitamin B1-Mangelkrankheit, die sich mit schweren Nervenentzündungen und allgemeinem Kräfteverfall äußert

Biologisch-aktives Eisen


Wirksamkeit von Verbindungen im menschlichen Körper, bei Tieren, Pflanzen oder Mikroorganismen.

Biotin


Auch Vitamin H genannt, unterstützt den Stoffwechsel und verstärkt die Bildung von Keratin. Für das Wachstum von Haaren, Haut und Nägeln ist Keratin wichtig.

Biotin-Mangel


Äußert sich unter anderem durch Hauterkrankungen, Haarausfall oder brüchige Fingernägel.

Blutcalciumspiegel


Menge an Calcium im Blut.

Bluthochdruck


Der Blutdruck entsteht durch den Druck, mit dem der Herzmuskel das Blut in die Arterien pumpt, um die Organe, Muskeln und übrigen Geweben des Körpers mit frischen sauerstoffreichem Blut zu versorgen. Von den Arterien gelangt es in immer kleinere Blutgefäße bis hin zu den kleinsten Gefäßen in den Geweben, die Kapillare heißen. Sie sind auch ein Verbindungssystem zwischen Arterien und Venen. Durch die Blutadern (Venen) fließt das Blut zurück zum Herzen und wird von hier aus durch die Lungenschlagader in die Lunge gepumpt, wo Kohlendioxid abgeatmet und frischer Sauerstoff ins Blut aufgenommen wird. Durch die Lungenvenen gelangt das Blut zurück zum Herzen. Der Blutdruck wird mit zwei Zahlen angegeben, zum Beispiel 120 zu 80. Gemessen wird traditionell in Millimetern Quecksilbersäule (mm Hg). Der erste Wert gibt den sogenannten systolischen Blutdruck an, dies ist der höchste Druck, der bei der Kontraktion des Herzens erreicht wird. Der zweite Wert gibt den sogenannten diastolischen Blutdruck an, dies ist der geringste Druck, der in den Schlagadern herrscht, während das Herz sich mit Blut füllt. Je nach Alter gibt es gewisse Normalwerte für den Blutdruck. Ist dieser anhaltend höher als der Normalwert, spricht man von Hypertonie (erhöhtem Blutdruck). Im Allgemeinen ist ein Blutdruck in Ruhe ab 140/90 erhöht. Für Diabetiker liegen die Grenzwerte niedriger.

Brennwert


Der physiologische Brennwert ist diejenige Energiemenge, die durch Abbau der Nahrung im Körper entsteht. Der physiologische Brennwert wird heute in Joule angegeben, früher erfolgte die Angabe in Kalorien. Der physiologische Brennwert wird auch Kalorienwert oder Nährwert genannt. Er wird durch die Art und Menge der Nährstoffe in einem Nahrungsmittel bestimmt. Der Körper kann aus den Nährstoffen Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett Energie gewinnen. Aus diesem Grund werden diese drei Nährstoffe auch Kalorienträger genannt. Die jeweiligen Brennwerte errechnen sich wie folgt: 1 g (Gramm) Eiweiß entspricht 17,2 kJ (Kilojoule) bzw. 4,1 kcal (Kilokalorien) 1 g Kohlenhydrate entspricht 17,2 kJ bzw. 4,1 kcal 1 g Fett entspricht 39 kJ bzw.9,3 kcal

Broteinheiten


Broteinheit (BE) ist das Maß zur Berechnung des verdaulichen Kohlenhydratanteils in Lebensmitteln. 1 BE entspricht der Lebensmittelmenge, die 12 g Kohlenhydrate enthält. Diese Umrechnung ist wichtig für Diabetiker, besonders wenn sie mit Insulin behandelt werden. Sie müssen ihre Kohlenhydrat- und Insulinzufuhr genau aufeinander abstimmen. Die Anzahl der Broteinheiten pro Tag beziehungsweise pro Mahlzeit ist bei jedem Diabetiker, abhängig von seinem Leistungsumsatz, individuell. Umrechnungstabellen listen auf, welche Lebensmittelmengen einer Broteinheit entsprechen. Zum Beispiel entsprechen 25 g Weißbrot, 65 g geschälte Kartoffeln oder 250 g Jogurt 1 BE. So lassen sich Mahlzeiten leicht zusammenstellen beziehungsweise kohlenhydrathaltige Lebensmittel austauschen.

Calcium


Calcium hat vielfältige Aufgaben im menschlichen Organismus. Es ist nicht nur der Hauptbestandteil unserer Zähne und Knochen, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle als Botenstoff in vielen Abläufen des Zellstoffwechsels. Es ist wichtig für die Muskelkontraktion und die Signalübertragung in Nerven- und Sinneszellen sowie die Blutgerinnung.

Calciumcarbonat


Mittel gegen Magenübersäuerung, das natürlich als Kalk (Kalkstein) vorkommt

Calciumpantothenat


Calciumpantothenat wird im Körper in das essentielle Vitamin Pantothensäure, das zu der Gruppe der B-Vitamine gehört, umgewandelt. Pantothensäure nimmt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel zellteilungsaktiver Gewebe wie z.B. den Haarwurzeln ein und begünstigt Regenerationsprozesse, wie z.B. die Wundheilung.

Carotinoide


Chemische Bezeichnung einer Gruppe von fettlöslichen pflanzlichen Antioxidantien, die sich vom Carotin ableiten. Am bekanntesten sind das beta-Carotin, das Lutein und das Lycopin. Die Carotinoide sind verantwortlich für die meist orange-roten Farben vieler Früchte und Gemüsesorten und schützen die Pflanzenzellen unter anderem vor Schäden durch UV-Strahlung. Besonders reich an Carotinoiden sind z.B. Tomaten, Karotten, Paprika, Aprikosen etc.

Chlorid


Chlor ist als Chlorid ein lebenswichtiger Mineralstoffbestandteil, der die Regulation des Wasserhaushaltes maßgeblich beeinflusst und an der Einstellung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Körper beteiligt ist. Außerdem ist es als Bestandteil der Magensäure von Bedeutung.

Cholesterin


Cholesterin, auch Cholesterol genannt, ist Bestandteil aller Zellen und hauptsächlich in den Zellwänden, beim Menschen Zellmembranen genannt, enthalten. Der höchste Gehalt an Cholesterin im Körper ist in den Nebennierenrinden, im Gehirn und in der Galle zu finden. Es dient als wichtige Ausgangssubstanz für den Körper um Hormone und andere wichtige körpereigene Stoffe zu bilden. Ebenso ist es wichtig für die Fettverdauung. In Form von Gallenflüssigkeit hilft es, die wasserunlöslichen Nahrungsfette zu emulgieren und für die Verdauungsenzyme zugänglich zu machen.

Cholesterinspiegel


Der Cholesterinspiegel gibt die Gesamtmenge an Cholesterin im Blut an. Dieser Gesamtwert enthält die HDL- und LDL-Cholesterinwerte. Diese Menge wird in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) oder Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben. Mit zunehmendem Alter steigt der Cholesterinspiegel, so dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung über 45 Jahre einen Cholesterinspiegel von über 210 mg/dl (5,5 mmol/l) hat. Frauen haben generell einen höheren HDL-Cholesterin-Anteil als Männer. Während der Schwangerschaft steigen der Cholesterinspiegel und andere Blutfette an. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat folgende Richtwerte festgesetzt: Idealwert weniger als 200 mg/dl (5,2 mmol/l); Leicht erhöhter Cholesterinspiegel bis 240 mg/dl (6,4 mmol/l); Mäßig erhöhter Cholesterinspiegel bis 300 mg/dl (7,9 mmol/l); Stark erhöhter Cholesterinspiegel über 300 mg/dl (7,9 mmol/l)

Chrom


Chrom greift in den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel ein. Im Zusammenspiel mit Insulin ist es wichtig für die Verwertung des Blutzuckers.

Chronische Polyarthritis


Langsam verlaufende und wiederkehrende Entzündung von mehreren Gelenken

Convenience-Produkte


Fertiggerichte

Cyanocobalamin


Vitamin der Gruppe der B-Vitamine, siehe Vitamin B12

D,L-alpha-Tocopherol


Synthetisches Vitamin E (all-rac-alpha-Tocopherol); es kann kostengünstiger hergestellt werden als natürliches Vitamin E. Um eine vergleichbare biologische Wirksamkeit zu erzielen wie bei natürlichem Vitamin E, muss man mengenmäßig mehr synthetisches Vitamin E zu sich nehmen. Aus diesem Grund empfiehlt sich ein Vergleich unterschiedlicher Produkte immer über die Angabe der Internationalen Einheiten Vitamin E

D-alpha-Tocopherol


natürliches Vitamin E; es wird aus Pflanzendestillaten gewonnen und weist im Körper eine bessere biologische Wirksamkeit auf als synthetisches Vitamin E. Die Herstellung ist jedoch recht aufwendig und aus diesem Grund ist der Rohstoff recht teuer.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung


gemeinnütziger Verein, der sich mit der ernährungswissenschaftlichen Forschung befasst. Zusätzlich hat er sich zum Ziel gesetzt, Aufgaben der Koordination und Qualitätssicherung von Inhalten der Ernährungsberatung und -aufklärung in der Bundesrepublik Deutschland zu übernehmen und durch eigene Maßnahmen dazu beizutragen, Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Bevölkerung zu erhalten oder wiederherzustellen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist Herausgeber von Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr.

Dexpanthenol


Dexpanthenol ist ein Vitamin der B-Gruppe. Es wird vom Körper zur Panthothensäure umgewandelt und ist als Bestandteil des sog. Coenzyms A an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Hierzu gehört u. a. auch die reparative Bildung neuer Hautzellen bei der Wundheilung (Epithelisierung). Aus diesem Grund wird Dexpanthenol zur Unterstützung von Heilungsprozessen der Haut eingesetzt.

DGE


Abkürzung für Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Diabetes mellitus


Zuckerkrankheit: durch einen Mangel oder durch vollständiges Fehlen der körpereigenen Verbindung "Insulin" kommt es zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Der Körper ist nicht oder nur unzureichend in der Lage, den für alle Körperzellen notwendigen Zucker "Glucose" vom Blut in die Zellen aufzunehmen. Zucker stellt den Hauptenergielieferanten für den Körper dar. Können die Körperzellen nicht genügend Zucker vom Blut in die Zellen aufnehmen, so muss er seine Energie vermehrt aus anderen Nährstoffen wie Fetten oder Eiweißen gewinnen, der normale Stoffwechsel ist gestört. Der erhöhte Blutzuckerspiegel wiederum führt dazu, dass der Körper versucht, den Zucker mit dem Urin auszuscheiden. Durch einen längerandauernden erhöhten Blutzuckerspiegel kann es zu sogenannter Überzuckerung des Blutes kommen, die sich z.B. mit Ohnmacht oder Koma äußern kann. Bei längerandauerndem erhöhten Blutzucker kann es beim Diabetiker zu Folgeerkrankungen und erhöhtem oxidativen Stress kommen. Mit der Zeit schädigt ein erhöhter Blutzuckerspiegel die Nerven, die Nieren, das Blut sowie Haut- und Bindegewebe. Hier sind die äußeren Extremitäten, wie z. B. die Füsse, besonders gefährdet. Rund 30 Prozent aller Diabetiker leiden unter anderem unter Hauttrockenheit, Entzündungen und Infektionen der Haut, die zudem mit verminderter Wundheilung einhergehen.

Diabetiker


Jemand, der an der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus leidet.

Diät


im eigentlichen Sinn bedeutet Diät Krankenkost. Diäten sind speziell zusammengestellt und weichen von der normalen Ernährung deutlich ab. Eine spezielle Ernährungsweise in Form einer Diät kann vom Arzt zur unterstützenden Behandlung oder zur Vorbeugung einer Krankheit empfohlen werden, z.B. eine Diabetikerdiät, kochsalzarme Diät, fettarme Diät, etc.. Diäten sollen dem erkrankten Organismus notwendige Mengen an Nährstoffen liefern und gleichzeitig die für ihn belastenden oder schädlichen Bestandteile meiden. Umgangssprachlich versteht man heute unter dem Begriff Diät meist die sogenannte Schlankheitsdiät. Da sich viele Frauen selbst als zu dick empfinden, werden häufig immer neue Diäten ausprobiert um abzunehmen. Häufig sind solche Wunderdiäten, die zu schneller und einfacher Gewichtsabnahme führen sollen, nicht möglich. Sie halten nicht das, was sie versprechen, sind nicht ausgewogen und belasten den Körper zusätzlich. Eine sinnvolle Gewichtreduktion ist mit einer ausgewogenen Ernährung und gleichzeitig verminderter Kalorienzahl, am besten in Kombination mit ausreichender Bewegung, möglich. Starke Gewichtreduktionen sind in jedem Falle mit dem Arzt abzusprechen.

diffus


zerstreut oder unscharf begrenzt

DNA


Abkürzung für die englische Bezeichnung desoxyribonucleic acid

DNS


Abkürzung für Desoxyribonukleinsäure. Komplexe Verbindung, die in nahezu allen lebenden Zellen als Speicher für die Erbgutinformation dient. Die Zusammensetzung variiert bei jedem Individuum.

Eisen


Eisen ist u. a. als Bestandteil des Blutfarbstoffs Hämoglobin beteiligt am Sauerstofftransport in Blut und Muskeln. Es ist auch ein wesentliches Bioelement im Energiestoffwechsel der Zellen und für die Leistungsfähigkeit des Immunsystems essentiell.

Hautschutzbarriere


Die Haut des Menschen besteht aus mehreren Schichten, von denen die Oberhaut (Epidermis) die äußerste Zellschicht darstellt. Die Epidermis wird auf ihrer obersten Seite, der Hornschicht, von einem dünnen Wasser-Fett-Film überzogen, der überwiegend aus Schweiß, Talg und den Abbaustoffen der Hornzellen besteht. Dieser äußere Schutzfilm wird aufgrund seines leicht sauren pH-Wertes auch "Säureschutzmantel" genannt und stellt zusammen mit der Hornschicht die natürliche Hautschutzbarriere dar. Durch verschiedene Faktoren, wie z. B. häufiges Waschen, Trockenheit, Kälte, Wind, Erkrankungen sowie hormonelle Veränderungen kann die Hautschutzbarriere in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.

Oberflächliche Augenverletzungen


Oberflächliche Bindehaut- und Hornhautverletzungen können neben Fremdkörpereinwirkung auch durch Einwirkung von Staub, Rauch, chlorhaltigem Wasser in Schwimmbädern oder zuviel UV-Strahlen entstehen. Auch bestimmte Virusinfektionen (z.B Herpes simplex) führen in einigen Fällen zu Läsionen auf der Hornhaut des Auges.

Éisen(III)-natrium-citrat


Gut verträgliche Eisenverbindungen, siehe Eisen

Essentiell


Lebensnotwendig; der Ausdruck wird für Stoffe gebraucht, die für den Körper lebensnotwendig sind, die er aber in der Regel nicht selbst herstellen kann. Das heißt, dass der Körper solche essentiellen Stoffe von außen im Rahmen seiner Ernährung zuführen muss.

Fast Food


Schnellimbiss-Kost

Fettlösliche Vitamine


Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen Vitamin A, E, D und K.

Feuchthaltemittel


Ein Feuchthaltemittel wird für bestimmte Lebensmittel- oder Arzneizubereitungen verwendet. Es bindet einen gewissen Wasseranteil in einer Lebensmittel- oder Arzneimittelzubereitung und sorgt somit für eine bestimmte Restfeuchte und Elastizität (z.B. bei Gelatinekapseln). Als Feuchthaltemittel werden häufig Glycerin oder Sorbit eingesetzt.

Folsäure


Ist maßgeblich an der Zellteilung und -vermehrung beteiligt und wird somit bei allen Wachstums- und Entwicklungsprozessen im Körper benötigt, insbesondere bei der Entstehung der roten Blutkörperchen.

Freie Radikale


Sehr reaktive und aggressive Verbindungen, die Körperzellen angreifen und schädigen. Sie entstehen sowohl bei normalen Stoffwechselprozessen als auch durch äußere Faktoren wie z.B. Umweltbelastungen, UV-Strahlung oder Zigarettenrauch. Sie können über Kettenreaktionen mit ungefährlichen Verbindungen, wie z.B. dem lebensnotwendigem Sauerstoff, reagieren und auch diesen zu einer instabilen Sauerstoff-Radikalverbindung machen. Normalerweise sind Sauerstoffatome paarweise von Elektronen umgeben. Bei freien Radikalen liegen die Elektronen nicht mehr paarweise vor, sondern als aggressive Einzelgänger. Solche einzelnen, ungepaarten Elektronen verbinden sich sehr leicht mit anderen Verbindungen im Körper, indem sie sich dort ein Elektron entreißen, um wieder paarweise vorzuliegen. Durch diesen Elektronenverlust werden die Substanzen oxidiert, ganze Zellen oder Bestandteile davon werden zerstört.

Gegenanzeigen


auch Kontraindikationen genannt, sind Zustände und Erkrankungen, bei denen das Arzneimittel keinesfalls oder im allgemeinen nicht angewendet werden darf (Anwendungsbeschränkungen).

Glycerin


Auch Glycerol genannt; wird häufig Feuchthaltemittel verwendet.

Haarausfall


Von Haarausfall spricht man bei einem täglichen Haarverlust von 80 bis 100 Haaren über eine längere Zeit.

Haarerneuerungszyklus


Das Wachstum der Haare verläuft in drei verschiedenen Phasen: 1. Wachstumsphase Die meisten Haare befinden sich in der Wachstumsphase. In dieser Phase werden von der Haarwurzel ständig neue Zellen gebildet, die das Haar wachsen lassen. Die Wachstumsphase dauert zwischen 2 und 8 Jahre. 2. Übergangsphase In der etwa ca. vierwöchigen Übergangsphase stellt die Haarwurzel langsam ihre Arbeit ein, das Haar wächst nicht mehr. 3. Ruhephase Das nun nicht mehr wachsende Haar befindet sich für 3 - 6 Monate in der Ruhephase, bevor es schließlich beim Waschen oder Kämmen ausfällt. Anschließend bildet sich aus derselben Haarwurzel ein neues Haar. Bei normalem Haarwachstum vollzieht sich dieser Kreislauf nahezu unmerklich.

Haarwachstumsstörungen


Haarwachstumsstörungen werden sichtbar durch eine Verschlechterung der Haarqualität. Erkennungsmerkmale sind z.B. dünne, stumpfe, brüchige oder farblose Haare. Falsche Pflege, wie z.B. zu häufiges Haarewaschen mit ungeeigneten Pflegeprodukten, zu heißes Fönen, chemische Belastung wie Dauerwellen oder Färben, mechanische Belastungen wie Toupieren oder auch starke Sonnenbestrahlung oder stark chlorhaltiges Wasser können die Haarstruktur von außen angreifen. Mit fortschreitender Verschlechterung der Haarqualität kann es zu Haarausfall kommen. Jedoch auch Nährstoffmangel, Stress, organische Erkrankungen, spezielle Medikamente, Hormonumstellungen, z. B. nach der Geburt eines Kindes oder dem Absetzen der Pille oder während der Wechseljahre, können zu Haarwachstumsstörungen führen.

Hautekzeme


Ekzem, ist wie Dermatitis. Ein medizinischer Fachbegriff für Hautentzündung. Man unterscheidet verschiedene Formen von Dermatitiden: die Kontaktdermatitis z. B. wird durch den direkten Kontakt mit einem unverträglichen Stoff hervorgerufen. Bei der atopischen Dermatitis, zu der auch die Neurodermitis gehört, ist meist ein allergisches Geschehen der Auslöser. Gemeinsam ist jedoch den verschiedenen Formen der Dermatitiden, dass die betroffenen Hautpartien starke Rötung aufweisen, Krusten- oder Schuppen bilden, nässen und jucken.

Hautschutzbarriere


Die Haut des Menschen besteht aus mehreren Schichten, von denen die Oberhaut (Epidermis) die äußerste Zellschicht darstellt. Die Epidermis wird auf ihrer obersten Seite, der Hornschicht, von einem dünnen Wasser-Fett-Film überzogen, der überwiegend aus Schweiß, Talg und den Abbaustoffen der Hornzellen besteht. Dieser äußere Schutzfilm wird aufgrund seines leicht sauren pH-Wertes auch "Säureschutzmantel" genannt und stellt zusammen mit der Hornschicht die natürliche Hautschutzbarriere dar. Durch verschiedene Faktoren, wie z. B. häufiges Waschen, Trockenheit, Kälte, Wind, Erkrankungen sowie hormonelle Veränderungen kann die Hautschutzbarriere in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.

HDL-Cholesterin


HDL steht für den englischen Begriff high density lipoprotein. Darunter versteht man Verbindungen im Körper aus Fett und Eiweiß. Der Fettanteil beträgt hier 50% und ist im Vergleich zu anderen Lipoproteinen verhältnismäßig gering. Aufgrund ihres erhöhten Eiweißanteils (50%) sind sie relativ schwer. HDL-Verbindungen sind in der Lage Cholesterin im Blut zu binden. Auf diesem Weg kann es dann anschliessend über den Stuhl ausgeschieden werden. Aus diesem Grund werden HDL-Verbindungen eine Arteriosklerose-vorbeugende Wirkung zugesprochen.

Herzgespannkraut


Lateinisch: Leonurus cardiaca . Familie: Lippenblütler (Lamiaceae). 0,6 bis 1,5 m hohe, rosa blühende Pflanze, die in Europa, Asien und Nordamerika vorkommt. Herzgespannkraut wird in der traditionellen Pflanzenheilkunde bei leichten nervösen Herzbeschwerden angewendet. Zur Arzneizubereitung wird der gesamte oberirdische Teil (Kraut) während der Blütezeit verwendet.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen


Als klassische Wegbereiter für die Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten insbesondere Arterienverkalkung, Rauchen, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte, Zuckerkrankheit sowie falsche Ernährung, starker Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und Stress. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland rund 20 Millionen Menschen - das ist ein Viertel der Bevölkerung ? an Bluthochdruck (Hypertonie). Die einzelne Risikofaktoren, wie z.B. Bluthochdruck können die Gefäße auf Dauer schädigen und das Herz belasten, so dass es über einen längeren Zeitraum zu einer Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems kommen kann.

Hirse


Hirse (lateinisch: Panicum miliaceum - aus der Familie der Gräser (Poaceae)) ist nicht nur eine der ältesten Kulturpflanzen der Erde, sie ist auch eines der mineralstoffreichsten Getreide überhaupt. Geschälte Hirse ist als Nahrungsmittel unter der Bezeichnung ?Goldhirse? bekannt. Zur Herstellung des Gesamtextraktes aus Hirsefrüchten für die Priorin-Kapseln werden jedoch ungeschälte Hirsefrüchte verwendet. Die ungeschälten Früchte sind reich an Mineralien, Kieselsäure, B-Vitaminen, essentiellen Aminosäuren, Lecithin, ungesättigten Fettsäuren und Phytosterinen, z. B. Miliacin, einem hirsespezifischen Inhaltsstoff. In der Naturheilkunde und in der Volksmedizin wird Hirse seit langem eine günstige Wirkung bei Haarwachstumsstörungen unterschiedlichstem Ursprung zugeschrieben. Die Grundlage der Priorin-Kapseln bildet der nach einem speziellen Extraktionsverfahren gewonnene Hirseextrakt.

Hirseextrakt


Durch ein spezielles Extraktionsverfahren wird ein Auszug der fettlöslichen und wasserlöslichen Inhaltsstoffe der ungeschälten Hirse hergestellt. Die Inhaltsstoffe stehen dem Körper so in einer aufgeschlossenen und gut resorbierbaren, d.h. für den Körper gut aufnehmbaren Form zur Verfügung.

Hormonelle Einflüsse


Das Wachstum und die Beschaffenheit der Haut unterliegt unter anderem dem Einfluss von Geschlechtshormonen (z.B. Östrogen, Progesteron). So helfen die Östrogene den Zellen, Körperflüssigkeit zu bewahren und zu speichern, sie erweitern die Blutgefäße und ermöglichen damit die ausreichende Durchblutung, die eine Voraussetzung für gute Sauerstoffzufuhr darstellt. Darüber hinaus beeinflussen Östrogene und Progesteron den Kollagenstoffwechsel und unterstützen so die Elastizität der Haut. Ein Östrogenmangel macht die Haut trockener, unelastischer sowie anfälliger für Falten und Verletzungen.

Hypophosphatämie


Verminderter Phosphatgehalt im Blut, kann zum Beispiel bei bestimmten Schilddrüsenerkrankungen auftreten.

I.E.


Abkürzung für Internationale Einheiten

Immunsystem


Komplexes Schutzsystem des Körpers zur Erhaltung der Gesundheit und zur Erkennung und Abwehr von Krankheitserregern und anderen gesundheitsschädlichen Stoffen.

Infektion


Übertragung und Eindringen von Krankheitserregern, wie z.B. Bakterien, Viren oder Pilzen in den menschlichen Körper. Infolgedessen kann sich je nach Erreger eine spezifische Krankheit ausbilden.

Internationale Einheiten


Häufig gibt es von einem Vitamin gleich mehrere unterschiedliche Vitaminverbindungen. Neben natürlichen und synthetischen Vitaminverbindungen gibt es z. B. für das Vitamin E (Tocopherol) auch das Tocopherolacetat oder Tocopherolpalmitat. Um diese unterschiedlichen Vitaminverbindungen zu vergleichen, gibt man die biologische Aktivität jeder einzelnen Verbindung an, die es zu einer Bezugssubstanz aufweist (in diesem Fall synthetisches Vitamin E). Da jedes Vitamin im Körper anders wirkt, können die internationalen Einheiten der einzelnen Vitamine nicht auf andere Vitamine übertragen werden. Beispiel Vitamin E: 1 I.E. entsprechen 1 mg synthetischem Vitamin E (D,L-alpha Tocopherol) 1,49 I.E. entsprechen 1 mg natürlichem Vitamin E (D-alpha-Tocopherol)

Jod


Jod ist ein wesentliches Element der Schilddrüsenhormone, die den Energieumsatz des Körpers steuern. Insbesondere Schwangere und Stillende sollten auf eine ausreichende Jodsversorgung achten, da dieses Spurenelement für die gesunde Entwicklung des Kindes unersetzlich ist. (Der Ernährungsbericht der Deutschen Gsellschaft für Ernährung weist auf deutliche Defizite im Bereich der Jod-Zufuhr für alle Altersgruppen hin.)

Joule


Einheit für Energie

Kalium


Kalium beeinflusst die Wasserverteilung im Körper, da es den Wassergehalt der Körperzellen reguliert. Darüber hinaus steuert es gemeinsam mit Natrium die Reizübertragung in Nerven und Muskeln. Als Aktivator verschiedener Enzymsysteme greift Kalium in den Kohlenhydrat- und Fettabbau sowie den Proteinaufbau ein.

Kalorie


Veraltete Einheit für Energie.

Katarakt


Die auch als Grauer Star bezeichnete Augenerkrankung. Sie äußert sich durch eine Trübung der Augenlinse und Beeinträchtigung des Sehvermögens.

kcal


Abkürzung für Kilokalorien

Keime und Schadstoffe


Eine intakte Haut bietet dem Körper durch die Hautschutzbarriere einen wirksamen und unentbehrlichen Schutz vor Keimen und Schadstoffen. Zu den Keimen zählt man Mikroorganismen wie Bakterien und Viren, die im Falle einer entzündeten oder verletzten Haut ungehindert in den Körper eindringen könnten, um hier Erkrankungen hervorzurufen. Aber auch Schadstoffe wie ätzende Säuren und Laugen, Pflanzengifte oder chemische Substanzen, die in der Bekleidungsindustrie eingesetzt werden, können die Haut und den Körper schädigen.

Keratin


unlösliches Protein, das der Körper für die Festigkeit und Elastizität der Haare und Nägel bildet. In der Tierwelt ist es zugleich Hornstoff in Pelz, Wolle, Krallen, Hufen, Hörnern, Schnäbeln, Federn und Schuppen. Keratin enthält zu ca. 16% die schwefelhaltige Verbindung Cystin, die für den unangenehmen Geruch beim Verbrennen von Haar oder Nagelsubstanz verantwortlich ist.

Kilo-


Die Vorsilbe Kilo- stammt aus dem Griechischen und bedeutet ein 1000-faches. So entspricht 1 Kilogramm (kg) 1000 Gramm (g) bzw. 1 kJ entspricht 1000 Joule

Kilojoule


Einheit, in der häufig der Brennwert von Nahrung angegeben wird. Es beschreibt diejenige Energiemenge bzw. den Kaloriengehalt, die der Körper aus einer bestimmten Menge Nahrung gewinnen kann. Früher wurde die Energiemenge in Kalorien angegeben. 1 Kilojoule (kJ) entspricht 1000 Joule (J) 1 Joule (J) entspricht 0,239 Kalorien (cal)

Kilokalorie


Veraltete Einheit, in der häufig der Brennwert von Nahrung angegeben wird. Heute wird der Kalorienwert in der neuen Einheit Joule angegeben. Es beschreibt diejenige Energiemenge bzw. den Kaloriengehalt, die der Körper aus einer bestimmten Menge Nahrung gewinnen kann. Wissenschaftlich beschreibt eine Kalorie diejenige Menge an Energie, die man benötigt, um 1 Gramm Wasser um 1 Grad Celsius zu erwärmen. Folglich ist eine Kilokalorie diejenige Menge an Energie, die man benötigt, um 1 Kilogramm Wasser um 1 Grad Celsius zu erwärmen. 1 Kilokalorie (kcal) entspricht 1000 Kalorien 1 Kalorie (cal) entspricht 4,186 Joule (J)

kJ


Abkürzung für Kilojoule

Kohlenhydrate


Energieliefernder Nährstoff, der meist in Form von Zuckern oder Ballaststoffen aufgenommen wird.

Kontaktallergien


Diese entzündliche Hauterkrankung wird durch den direkten Kontakt mit bestimmten, allergieauslösenden Substanzen hervorgerufen. Der sich dabei entwickelnde Ausschlag bleibt auf einen umschriebenen Hautbereich beschränkt. Häufig lösen Metallverbindungen in Schmuck, bestimmten Pflanzengifte oder chemische Substanzen, die in der Bekleidungsindustrie eingesetzt werden, Kontaktallergien aus.

Kupfer


Als essentieller Bestandteil von mindestens 16 verschiedenen Enzymen liegt das Hauptwirkungsfeld von Kupfer bei der Bildung von Bindegewebe, bei der Funktion des Zentralnervensystems und in Kooperation mit Eisen bei der Synthese des Blufarbstoffs Hämoglobin.

Labil


unbeständig, schwach, instabil

L-Cystin


Das Hauptprotein in Haaren ist das Keratin. Seine mechanischen Eigenschaften und seine Formkonstanz erklärt sich aus seinem hohen Gehalt an der schwefelhaltigen Verbindung Cystin. Als Bestandteil des Keratins ist Cystin zu 14-16% im menschlichen Haar enthalten. Cystin ist somit als Eiweißbaustein für die Bildung von gesundem Haar besonders wichtig. Es unterstützt die Stabilität jedes einzelnen Haares und trägt dazu bei, dass das Haar kräftiger und elastischer wird.

LDL-Cholesterin


LDL steht für den englischen Begriff low density lipoprotein. Darunter versteht man Verbindungen im Körper aus Fett und Eiweiß. Der Fettanteil beträgt 70% und ist bei diesen Verbindungen besonders hoch, aus diesem Grunde sind sie auch sehr leicht. Werden LDL-Verbindungen im Körper von den Organen und Geweben aus dem Blut aufgenommen, so werden sie dort abgebaut und setzen Fettsäuren und Cholesterin frei. Somit kann die Zelle komplexe Fettstrukturen aufbauen. Ein dauerhaft erhöhter LDL-Cholesterinspiegel kann zu Arteriosklerose führen.

Magensäure


Stark saurer Magensaft, der von der Magenschleimhaut in den Magen abgegeben wird um die Nahrung zu verdauen

Magnesium


Magnesium ist notwendig für die Proteinsynthese, als Aktivator des Zuckerabbaus und im Fettstoffwechsel. Im Wechselspiel mit Calcium wirkt Magnesium bei der Muskelkontraktion und der Reizübertragung im Nervensystem. Auch für den Energiestoffwechsel des Körpers ist es unentbehrlich.

Magnesiumcarbonat


Mittel gegen Magenübersäuerung, das natürlich als Mineral Magnesit ("Bitterspat") und zusammen mit Calciumcarbonat als "Dolomit" vorkommt

Mangan


Mangan ist am Knorpel- und Knochenaufbau, der Hormonproduktion und der Blutgerinnung beteiligt. Als Enzymaktivitator greift es in den Protein- und Fett-Stoffwechsel ein.

Matrix-Tablette


Tabletten mit einem speziellen, gerüstähnlichen Aufbau. Das Tablettengerüst besteht aus einem meist unverdaulichen Quellstoff (Hilfsstoff), in das die eigentlich wirksamen Inhaltsstoffe eingebettet sind. Die Tablette löst sich langsamer auf als herkömmliche Tabletten und dadurch wird im Körper eine verzögerte und ggf. kontinuierliche Wirkstofffreisetzung aus der Tablette erzielt.

Mikronährstoffe


Unter Mikronährstoffen versteht man Schutzstoffe, wie z.B. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Diese Nährstoffe sind bereits in kleinen Mengen sehr wirksam.

Mineralstoffe


Sind im weitesten Sinne auf natürlichem Wege entstandene anorganische Stoffe. Viele Mineralstoffe sind für lebende Organismen unentbehrlich und müssen deshalb in größeren Mengen oder in sehr kleinen Mengen (Spurenelementen) aufgenommen werden. Man unterscheidet zwischen den Makroelementen und den Mikroelementen. Makroelemente sind diejenigen chemischen Verbindungen, die vom Körper - im Gegensatz zu den Spurenelementen (Mikroelementen) - in relativ großer Menge benötigt werden. Hierzu gehören Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Schwefel und Chlor.

Mistel


Lateinisch: Viscum album. (Familie: Mistelgewächs (Loranthaceae) Mistel ist eine Halbschmarotzerpflanze, die auf den Ästen und in Astgabeln von Bäumen wächst. Im Gegensatz zu den echten Schmarotzern baut die Mistel ihre Kohlenhydrate selber auf, lediglich das Wasser wird von der Wirtspflanze abgezapft. Für die Arzneizubereitung werden die jüngeren Zweige, Blätter und Früchte der Mistel verwendet. Die Inhaltstoffe der Mistel wirken gefäßerweiternd, blutdrucksenkend, herzstärkend, stoffwechselanregend, blutstillend und stärken die Abwehrkräfte.

Molybdän


Molybdän ist als Bestandteil von Enzymen für den Aminosäure-Stoffwechsl von Bedeutung. Es fördert die Einlagerung in den Zahnschmelz. In Kooperation mit Eisen ist es im menschlichen Organismus an verschiedenen enzymatischen Reaktionen beteiligt.

Nageldystrophien


Ernährungsbedingte Nagelwachstumsstörungen; können sich in Form von weichen und brüchigen Finger- oder Fußnägeln äußern. Bei extrem verformten, stark gerillten oder verfärbten Nägeln sollte vorsorglich ein Arzt nach der Ursache befragt werden.

Nährstoffe


Nährstoffe werden eingeteilt in Haupt-/Makronährstoffe und Mikronährstoffe. Die Hauptnährstoffe sind Kohlenhydrate, Fette und Proteine (Eiweißstoffe). Sie werden aus der Nahrung aufgenommen und im Körper in nutzbare Energie bzw. Körpergewebe umgewandelt. Zu den Mikronährstoffen gehören alle lebensnotwendigen Vitamine, Mineral- und Spurenelemente. Sie regeln die Stoffwechselvorgänge des Körpers auf chemischer Ebene.

Nasenschleimhauttrockenheit


Eine Reihe von Arzneimitteln können bei Einnahme zur Austrocknung der Nasenschleimhaut führen. Hierzu zählen u.a. einige Nasensprays, Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen, Appetithemmer (Norephedrin), Antiallergika, bestimmte Blutdrucksenker und Migränemittel sowie einige Mittel gegen Herz-Rythmus-Störungen und Vitamin-A-Säure-haltige Akne- und Hautpräparate.

Nebenwirkungen


Bei bestimmungsmäßigem Gebrauch eines Arzneimittels auftretende bzw. mögliche unerwünschte Begleiterscheinungen.

Neurodermitis


Neurodermitis ist eine mit Allergien assoziierte, immer wieder auftretende Entzündung der Haut, die mit Juckreiz, Rötung, Schuppung und Nässen einhergeht. Die eigentlichen Ursachen der Erkrankung sind trotz intensiver Forschungen noch nicht geklärt. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass zur Entstehung mehrere äussere Faktoren (z.B. Stress, Ernährung) zusammenkommen und dass erbliche Faktoren eine Rolle spielen.

Niacin


ist an wichtigen Stoffwechselreaktionen beteiligt. Im Nervensystem sorgt Niacin dafür, dass die Reizübertragerstoffe (Neurotransmitter) im Gehirn gebildet werden.

Nicotinamid


siehe Niacin (Vitamin der Gruppe der B-Vitamine)

Niedrige Luftfeuchtigkeit


Für die Haut und den gesamten Organismus wäre eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent optimal. Da die Luftfeuchtigkeit jedoch linear mit der Temperatur abnimmt, ist dies insbesondere in den kühlen Jahreszeiten nicht gewährleistet. Bleibt die Luftfeuchtigkeit unterhalb des Optimums, kommt es zur Abgabe von Feuchtigkeit aus der Haut an die Umgebung. Sinken die Temperaturen gar unter 8 ° C stellen zudem die Talgdrüsen ihre Fettproduktion ein, und Feuchtigkeit wird noch leichter nach außen abgegeben. Besonders für Personen mit trockener Haut, mit Neurodermitis oder anderen Ekzemformen kann dieser Feuchtigkeitsmangel zu Hautjucken, Schuppung und Entzündungen führen.

Nukleinsäuren


Bestandteile der Erbgutinformation (DNS)

Oberflächliche Augenverletzungen


Oberflächliche Bindehaut- und Hornhautverletzungen können neben Fremdkörpereinwirkung auch durch Einwirkung von Staub, Rauch, chlorhaltigem Wasser in Schwimmbädern oder zuviel UV-Strahlen entstehen. Auch bestimmte Virusinfektionen (z.B Herpes simplex) führen in einigen Fällen zu Läsionen auf der Hornhaut des Auges.

Oberhaut


Die Haut des Menschen setzt sich zusammen aus der äußeren Oberhaut (Epidermis), der mittleren Lederhaut (Dermis) und der Unterhaut (Subdermis). Die Epidermis unterteilt sich wiederum in fünf untergeordnete Schichten. Die obersten drei dieser fünf Schichten bestehen aus sich verhornenden, absterbenden Zellen, die zusammen mit dem Säureschutzmantel die Haut vor mechanischer Einwirkung, Verdunstung und Strahleneinwirkung schützen. Diese sog. Hornschicht erneuert sich alle 27 Tage. In der Lederhaut befinden sich die Bindehaut und Muskeln. Die Unterhaut stellt eine Fettreserve dar, die vor Kälte isoliert und als Polster wirkt.

Organismus


Gesamtheit des Körpers.

Ösophagus-Sphinkter


Ringförmiger Muskel, der den Magen zur Speiseröhre hin abdichtet.

Oxidation


Chemische Veränderung eines Stoffes entweder durch Reaktion mit Sauerstoff oder durch Verlust von Elektronen; oxidierte Verbindungen können in einigen Fällen soweit verändert sein, dass sie ihre ursprüngliche Aufgabe im Körper nicht mehr übernehmen können und somit unbrauchbar oder sogar schädlich werden können.

Oxidativer Stress


Erhöhte Belastung des Körpers mit freien Radikalen

Ozon


Sauerstoffverbindung, die 3 Sauerstoffatome enthält, sehr reaktiv und instabil ist. Aus Ozon können sehr leicht freie Radikale entstehen. Der lebensnotwendige Sauerstoff, den wir zum Atmen brauchen, enthält dagegen nur 2 Sauerstoffatome.

Pagodenbaum


Lateinisch: Sophora japonica (Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae)). Der Pagodenbaum, oder auch Schnurbaum genannt, ist in China und Japan heimisch. In der traditionellen Pflanzenheilkunde werden die noch ungeöffneten Blütenknospen des Schnurbaums verwendet, da sie besonders Rutin-reich sind. Rutin hält die Blutgefäße elastisch.

Panicum miliaceum


Lateinische Bezeichnung für Hirse.

Pantothensäure


Ist an Abbauprozessen der Kohlenhydrate, der Fette und der Proteine beteiligt. Pantothensäure ist für die körpereigene Herstellung von Hormonen und Fettsäuren notwendig.

Pellagra


durch Niacin-Mangel hervorgerufene Krankheit, die sich in Form von Hautentzündungen, Magen-Darm-Störungen und Veränderungen im Nervensystem äußert.

Pflichttext


Für den Verbraucher müssen ganz bestimmte Hinweise über ein Arzneimittel im sogenannten Pflichttext ersichtlich sein, wie z.B. die wirksamen Bestandteile, das Anwendungsgebiet, Hinweise und ggf. Warnhinweise und der verantwortliche pharmazeutische Unternehmer.

ph-hautneutral


Der pH-Wert des Säureschutzmantels der gesunden Haut liegt je nach Hautstelle mit 4 bis 6,5 im schwach sauren Bereich. Jede Behandlung der Haut mit z. B. Seife hebt den pH-Wert an und stört damit den natürlichen Säureschutzmantel. Die Aufrechterhaltung dieses sauren Milieus ist aber wichtig, um krankmachenden Bakterien und Viren keine Lebens- und Vermehrungsgrundlage zu geben. Hautpflegeprodukte, deren pH-Wert dem der Haut entspricht, werden als pH-hautneutral bezeichnet und bewaren den natürlichen Säureschutzmantel.

Phosphor


Zusammen mit Calcium ist Phosphor am Aufbau des Knochengewebes und der Zahnsubstanz beteiligt. Organische Phosphorverbindungen gehören zu den wichtigsten Bausteinen lebender Zellen als Energieüberträger und Botenstoffe.

Physiologisch


Den normalen Lebensvorgang bzw. den gesunden Körper betreffend.

Phytosterine


Auch pflanzliche Sterine genannt, sind sogenannte sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die der Pflanze entweder als Wachstumsregulatoren, als Abwehrstoffe gegen Schädlinge oder als Farbstoffe dienen können. Phytosterine sind in Pflanzensamen und Pflanzenölen enthalten. Einige Pflanzen enthalten ganz spezielle pflanzliche Sterine, wie z.B. die Hirse das Miliacin, dem eine regenerationsfördernde Wirkung nachgesagt wird.

Pille


Kurzwort für Antibabypille; hormonelle Verhütungsmethode für Frauen in Form von Tabletten, Dragees oder Kapseln zum Einnehmen

Protein


Eiweiß

Psoriasis


Psoriasis ist der medizinische Fachbegriff für Schuppenflechte. Er steht für eine chronische, sich wiederholende Erkrankung der Haut, bei der sich silberweiße, schuppende Hautflecken bilden. Die Hautzellen in den entzündeten Arealen vermehren und erneuern sich ungewöhnlich rasch. Die Ursachen sind noch unbekannt, jedoch sollen immunologische und erbliche Faktoren eine Rolle spielen.

Radikalassoziierte Erkrankung


Erkrankungen, die mit vermehrter Bildung von freien Radikalen in Zusammenhang stehen, wie z.B. Arteriosklerose, Rheuma oder Diabetes

Reduktion


Verringerung, Verkleinerung

Reflux


allg. "Rückfluß"; hier: Rückfluß von Magensäure in die Speiseröhre

resorbierbar


vom Körper (gut) aufnehmbar

Resorption


Resorption, manchmal auch als Absorption bezeichnet, beschreibt die Aufnahme von Substanzen aus dem Inneren des Magen-Darmtrakts bzw. über die Haut in das Blut. Die Wirkung der meisten Medikamente hängt direkt von ihrer Menge des resorbierten Wirkstoffs von Arzneimitteln ab.

Rheumatische Erkrankungen


Entzündliche Erkrankungen des Bewegungsapparates, vor allem der Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen und Gelenke. Es können aber auch innere Organe wie z.B. Herz, Leber, etc. betroffen sein. Als Ursache werden neben Infektionskrankheiten auch erbliche Faktoren und Immunstörungen diskutiert. Zu den bekanntesten rheumatischen Erkrankungen gehören die chronische Polyarthritis, rheumatisches Fieber oder auch die Arthrose.

Rheumatisches Fieber


Entzündliche rheumatische Erkrankung, die als Folgeerkrankung einer bakteriellen Infektion mit sogenannten "Streptokokken" auftreten kann und sich neben Fieber mit rheumaähnlichen Muskel-, Gelenk- und Knochenschmerzen und auch Entzündungen der inneren Organe, z.B. des Herzen, äußern kann.

RRR-alpha-Tocopherol


Andere chemische Bezeichnung für natürliches Vitamin E ( = D-alpha-Tocopherol).

Schmerzmittelkonsum


Verbrauch von Schmerzmitteln.

Selen


Als Co-Faktor von Enzymen schützt Selen die Körperzellen vor Freien Radikalen. Gemeinsam mit Vitamin E bewahrt es die Lipide in den Zellmembranen vor oxidativen Veränderungen.

Silicium


Silicium ist für die Struktur und Funktion von Bindegewebe, Knorpel und Knochen essentiell. Auch für den Aufbau von Haaren, Nägeln und Zähnen ist es unentbehrlich.

Silikate


Salze der Silicium-haltigen Kieselsäure.

immunologisch


Das Immunsystem betreffen.

Skorbut


Durch Vitamin C-Mangel hervorgerufene Krankheit, die sich in Form von Müdigkeit, Muskelschmerzen und gestörter Bindegewebsbildung äußert. Neben der Brüchigkeit von Blutgefäßen, die zu allgemeinen Blutungen führt, kann es zu Zahnausfall, Zahnfleischentzündungen, verzögerter Wundheilung und bei Kindern zu Wachstumsstörungen kommen.

Sodbrennen


Gefühl des Brennens in der Magengrube und entlang der Speiseröhre infolge Rückfließens von Magensäure in die Speiseröhre

Sorbitol


Sorbitol wird als Zuckeraustauschstoff verwendet. Sorbit kommt natürlicherweise in einigen Früchten vor, etwa in Weißdornfrüchten und Pflaumen. Der süße Geschmackseindruck von Sorbit ähnelt dem des Haushaltszuckers (Saccharose). Die Süßkraft von Sorbit beträgt gegenüber Haushaltszucker 50-60 %. Sorbitol wird im Vergleich zu Glucose langsam resorbiert und im Stoffwechsel insulinunabhängig abgebaut und ist deshalb für Diabetiker geeignet. Größere Mengen von Sorbitol können im Darm leicht abführend wirken. Sorbit wird zusätzlich in Lebensmittel- oder Arzneimittelzubereitungen als Feuchthaltemittel oder Bindemittel verwendet wird.

Spurenelemente


Auch Mikroelemente genannt, sind diejenigen chemischen Verbindungen, die lebensnotwendig sind und dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Bereits sehr geringe Mengen im Mikrogramm- bzw. Milligrammbereich pro Tag sind von diesen Mineralstoffen für den menschlichen Körper ausreichend. Zu den essentiellen Spurenelementen zählt man Kupfer, Eisen, Mangan, Zink, Molybdän, Selen, Chrom, Cobalt, Vanadium, Nickel, Zinn, Fluor, Silicium und Jod.

Stoffwechselerkrankungen


Als Stoffwechsel wird im allgemeinen die Zufuhr und Umwandlung von Nährstoffen (Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette, Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente), sowie die Abgabe der "Abfallstoffe" im menschlichen Körper bezeichnet. Beim Menschen wird die Nahrung in den Verdauungsorganen abgebaut und über das Blut dem Körper als Bau- und Betriebsstoffe zugeführt. Die vom Körper nicht genutzten Stoffe werden durch Kot, Harn, Schweiß und Ausatmung ausgeschieden. Stoffwechselerkrankungen sind Krankheiten, bei denen der Körper entweder die aufgenommenen Stoffe nicht verarbeiten kann und sie ungenutzt wieder ausscheidet, oder sie falsch verwertet bzw. im Körper anhäuft und sich selbst schädigen kann. Stoffwechselerkrankungen können angeboren (Fehler im Erbgut des Menschen) oder über einen Längeren Zeitraum erworben (Erhöhter Cholesterinspiegel in Folge langjährigem starken Übergewicht) sein.

Strahlentherapien


Durch eine Behandlung mit energiereichen Elektronen- oder Gammastrahlen werden im Rahmen einer Tumorerkrankung bösartige Zellen abgetötet. Dabei lässt es sich nicht vermeiden, dass auch gesunde Zellen, z.B die der Haut, mehr oder weniger stark geschädigt werden. Die Ursache hierfür liegt in der Zerstörung der Zellwände und Molekülverbindungen durch die Strahlen und der damit verbundenen Freisetzung von freien Radikalen. Sie führen zu Entzündungen insbesondere der Haut und der Schleimhaut. Eine angemessene therapiebegleitende medizinische Hautpflege hilft, diese Erscheinungen zu reduzieren oder aber erst zeitverzögert auftreten zu lassen.

Streptokokken


Spezielle Bakterienart, die eine länglich ovale Form aufweist. Streptokokken lagern sich in Paaren oder Ketten zusammen. Sie sind Erreger starker Halsentzündungen (Angina) und von Scharlach, können aber auch zu rheumatischem Fieber oder Herzentzündungen führen.

Talg- und Schweißproduktion


Zahlreiche Talg- und Schweißdrüsen liegen in der obersten Schicht der Haut (Epidermis) und bedecken den ganzen Körper. Sie sind wesentlich an der Aufrechterhaltung des Säureschutzmantels der Haut beteiligt. Die Aktivität der Talgdrüsen, die für die Produktion von fettreichem Talg verantwortlich sind, nimmt mit zunehmendem Alter ab. Dies ist einer der Gründe warum die Haut mit zunehmendem Alter immer trockener wird. Die Schweißdrüsen sorgen durch die Schweißproduktion für die Ansäuerung der Hautoberfläche und helfen damit, schädliche Keime abzuhalten.

Teerstuhl


Schwärzliche Verfärbung des Stuhls aufgrund von Blutungen im Magen oder in oberen Darmabschnitten.

Tetracycline


Die Tetracycline sind Antibiotika. Sie greifen in den Stoffwechsel einiger Bakterienarten (Krankheitserreger) ein und verhindern deren Vermehrung. Die Bakterien, die die Zellen befallen haben, können aber nur bei einer bestimmten Menge von Antibiotika im menschlichen Körper bekämpft werden. Einige Lebensmittel (z.B. Milchprodukte) sowie einzelne Metallverbindungen (z.B. Eisen, Calcium, Magnesium, Aluminium, Zink) können die Aufnahme von Antibiotika in den Körper vermindern. Bitte lesen Sie hierzu aufmerksam die Packungsbeilage Ihres Antibiotikums.

Therapeutischer Effekt


Behandlungserfolg oder Auswirkung einer medizinischen Behandlung.

Therapiebegleitende Pflege


Bei chronischen Hauterkrankungen wie z.B Neurodermitis sind kortisonhaltige Salben häufig das Mittel der Wahl. Es gilt als äusserst wirksam in der Bekämpfung der Entzündungsreaktionen, führt aber bei längerem Gebrauch auch zum Dünnerwerden der Haut und fördert somit ihre Austrocknung. Auch durch Strahlentherapie geschädigte Haut zeigt Entzündungsreaktionen und die damit verbundene Austrockung. Um den Feuchtigkeits- und Fettverlust auszugleichen, ist eine sinnvolle therapiebegleitende medizinische Hautpflege, die gleichzeitig die natürliche Hautregeneration unterstützt, wichtig.

Tocopherol


Chemische Bezeichnung für Vitamin E.

Tocopherolacetat


Tocopherolverbindungen (Vitamin-E-Verbindungen), die man zur Verbesserung der Stabilität und Haltbarkeit in eine Salzform der Essigsäure überführt hat. Tocopherolacetat wird bei der Aufnahme in den Körper wieder in seine ursprüngliche Form des Tocopherols umgebaut.

Trockene Altershaut


Mit zunehmendem Alter lässt die Fähigkeit der Haut sich zu erneuern immer mehr nach. Die Fettschichten nehmen ab, ebenso die Kollagenfasern und die elastischen Fasern. Die Durchblutung und die damit verbundene Nährstoffversorgung geht zurück. Die Haut ist im Alter daher unelastischer, dünner und trockener, was sie verletzlicher macht und die Wundheilung verlangsamt.

Vitalität


Begriff für Lebendigkeit, Lebenskraft, Energie und Schwung.

Vitamin A


Regelt das Wachstum und das normale Funktionieren der Haut und der Schleimhäute im Atmungs- und Verdauungssystem. Für den Sehprozeß, insbesondere bei Dämmerung und in der Nacht, ist Vitamin A unerläßlich.

Vitamin B1


Ist sowohl für die Energiegewinnung aus Kohlenhydraten als auch für die Energiespeicherung im Körper ein wichtiger Baustein. Besonders wichtig ist Vitamin B1 für die Funktionsfähigkeit der Nerven.

Vitamin B12


Fördert das Wachstum und stimuliert die Bildung der roten Blutkörperchen. Vitamin B12 hilft beim Aufbau des gesamten Nervensystems.

Vitamin B2


Besitzt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel und ist für die Energiegewinnung aus Fetten, Kohlenhydraten und Proteinen zuständig. Weiterhin ist Vitamin B2 wichtig für Haut und Schleimhäute.

Vitamin B6


Ist wesentlich für die Verwertung von Eiweiß und die einwandfreie Funktion des Nervensystems. Vitamin B6 ist auch an der Zellteilung beteiligt und sorgt so für ein gesundes Wachstum.

Vitamin B-Komplex


Unter Vitamin B-Komplex versteht man die Vitamine: Vitamin B1, Vitamin B2, Niacin, Pantothensäure, Vitamin B6, Biotin, Folsäure und Vitamin B12. Diese Vitamine steuern zusammen zahlreiche Nervenfunktionen und sind verantwortlich für den Stoffwechsel von Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten. Unter Vitamin B-Mangel kommt es zur Beeinflussung der Blutbildung, zu Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust (Muskelmasse), Muskelkrämpfen, Konzentrationsschwäche und allgemein psychischer Labilität. Da diese Vitamine wasserlöslich sind, können sie vom Körper nicht umfangreich gespeichert werden und müssen deshalb täglich in ausreichend großer Menge zugeführt werden.

Vitamin C


Steigert die natürliche Abwehrbereitschaft des Körpers und verbessert die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung. Für die Synthese von Kollagen, das für gesunde Haut, Knochen, Zähne und Zahnfleisch sorgt, ist Vitamin C zuständig.

Vitamin D


Steuert den Einbau von Calcium, Phosphor und anderen Mineralstoffen in das Knochengewebe, sorgt also für die normale Festigkeit und Belastbarkeit von Zähnen und Knochen.

Vitamin E


Schützt die roten Blutkörperchen, die Muskulatur, Zellwände und andere Gewebe sowie lebenswichtige Fettsäuren im Körper vor der Reaktion mit Freien Radikalen.

Vitamin E-Mangel


Zunächst unmerklich ist bei einem Vitamin E-Mangel das gehäufte Auftreten freier Radikale charakteristisch. Später kann sich dieser Mangel durch Muskelschwäche, Sehschwäche, Müdigkeit, Fettstoffwechselstörungen oder Unfruchtbarkeit äußern. Niedrige Vitamin E-Mengen wurden im Blut von Patienten mit Herzinfarkt, Krebs oder radikalassoziierten Erkrankungen gemessen.

Vitamin H


Veraltete Bezeichnung für Biotin, das auch Hautschutzvitamin genannt wurde.

Vitamin K


Ist an der Bildung verschiedener Proteine beteiligt und somit unter anderem wichtig für eine normale Blutgerinnung.

Vitamine


Sind Verbindungen, die vom Organismus für lebenswichtige Funktionen benötigt werden, aber im Stoffwechsel nicht oder in nicht ausreichendem Umfang hergestellt werden können. Vitamine müssen deshalb regelmäßig mit der Nahrung zugeführt werden. Es gibt kaum eine Reaktion in unserem Körper, bei der nicht ein oder sogar mehrere Vitamine mitwirken. Jedes Vitamin hat eine bestimmte Funktion. Bei Fehlen eines Vitamines bedeutet dies, dass Stoffwechselwege gestört sein können. Der Mensch kann die meisten Vitamine nicht selbst im Organismus bilden und muss sie mit der Nahrung aufnehmen. Vitamine finden sich aber nicht nur in Pflanzen, sondern werden teilweise auch von Darmbakterien gebildet.

Vitaminstatus


Allgemein umfasst dies die Versorgung des Körpers mit Vitaminen. Speziell ist diejenige Menge an Vitaminen gemeint, die sich im Körper befindet.

wasserlösliche Vitamine


Zu den wasserlöslichen Vitaminen zählen die B-Vitamine, wie Vitamin B1, B2, B6 und B12, sowie Niacin, Pantothensäure, Folsäure, Vitamin C und Biotin

Wechselwirkungen


Wechselwirkungen sind Effekte, die auftreten, wenn sich unterschiedliche Arzneimittel bei gleichzeitiger oder zeitversetzter Anwendung gegenseitig beeinflussen

Weißdorn


Lateinisch: Crataegus laevigata (Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Einheimische Pflanze, ein ca. 5m hoher Strauch aus zähem, hartem Holz. Die Zweige sind aschgrau gefärbt und haben ca. 1-2 cm lange spitze Dornen. In pflanzlichen Arzneimitteln werden Blüten, Blätter (Ernte: Mai/Juni) sowie die Beeren (Ernte: Oktober) verwendet. Die Inhaltstoffe der Weißdornblätter und -blüten haben regulierende und unterstützende Wirkung auf die Herztätigkeit und werden bei nervösen Herzbeschwerden, Herzmuskelschädigung im Alter oder Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefässe verwendet.

Windeldermatitis


Dermatitis ist der medizinische Fachbegriff für eine akute Hautentzündung. Von Windeldermatitis spricht man, wenn speziell die Haut am Po und im Genitalbereich von diesen Entzündungsprozessen betroffen ist. Sie zeigt starke Rötung, es bilden sich Pusteln und Schuppen, auch Juckreiz tritt häufig auf. Ursache für die Windeldermatitis sind hautreizende Stoffe wie Zersetzungsprodukte von Urin, bestimmte Enzyme im Stuhl oder auch unverträgliche Hautpflegemittel. Zwischen Haut und enganliegenden Windeln entsteht unter Luftabschluß ein Klima, welches Entzündungsreaktionen begünstigt. Häufig kommt es auf den betroffenen Hautstellen zusätzlich zu bakteriellen - oder Pilzinfektionen, die die Beschwerden noch verstärken können.

Alliin


Alliin ist der wichtigste schwefel-haltige Wirkstoff des Knoblauchs.

Zellkern


Jede Körperzelle ist ähnlich wie ein ganzer Körper aufgebaut. Analog zur Haut hat jede Zelle eine Zellwand, die beim Menschen Zellmembran genannt wird. Sie umschließt die Zelle vollständig, dichtet sie ab und schützt sie nach außen hin. In der Zelle sind -ähnlich wie im Körper- kleine Organe enthalten, die den Stoffwechsel und das Wachstum jeder einzelnen Zelle ermöglichen. Man nennt sie Zellorganellen. Als Steuerzentrale enthält die Zelle einen Zellkern. Der Zellkern enthält das Erbgut, in dem alle wichtigen Informationen gespeichert sind, die die Zelle für ihren Stoffwechsel, ihr Wachstum und ihre Zellteilung benötigt.

Zellmembran


Umhüllung der menschlichen und tierischen Zellen. Sie stellt eine Begrenzung der Zelle nach außen dar und schützt den Zellinhalt. Die Zellmembran ist außerdem für die Aufrechterhaltung ganz bestimmter Zustände im Inneren der Zelle verantwortlich, wie z.B. dem Wassergehalt, dem Salzgehalt und vieles mehr.

Zellstoffwechsel


Der Begriff Zellstoffwechsel umfasst alle lebensnotwendigen Auf-, Um- und Abbau-Vorgänge der Zelle, d.h. die Gesamtheit der Vorgänge, des Austausches von Stoffen zwischen Zelle und Umwelt die sich in der Zelle abspielen.

Zink


Zink ist Bestandteil von weit über 200 Enzymen. Hieraus erklärt sich seine Bedeutung für den Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, für den Säure-Basen-Haushalt, das Immunsystem und die Sexualfunktion. Es ist unentbehrlich für gesundes Wachstum und eine intakte Hautstruktur.